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Die Berufung des Johnastines

Die Berufung des Johnastine Pantras, OMI Familienhintergrund Mein Name ist Johnastine Pantra. Ich wurde am 28. September 1987 in Bangladesch geboren, im Dorf Sohagpur, das zur Pfarrei Andrew Kim Joljholia in der Diözese Mymensingh im Norden des Landes gehört. Mein Vater hieß Peter Nafak, meine Mutter Jorina Jacinta Pantra. Leider sind beide im August 2023 verstorben. Ich bin in einer Großfamilie aufgewachsen und habe fünf Schwestern und vier Brüder. Alle meine Schwestern sind verheiratet; einer meiner älteren Brüder ist noch unverheiratet. Zwei meiner Schwestern sind Hausfrauen, eine davon hat ihren Ehemann verloren. Eine weitere Schwester arbeitet bei Gazi Industries, eine ist Krankenschwester, und die jüngste ist Kosmetikerin und Friseurin. Einer meiner Brüder arbeitet in der Industrie, ein anderer lebt mit seiner eigenen Familie. Ich gehöre zur indigenen Volksgruppe der Garo in Bangladesch, die ein Matriarchales System pflegt. In unserer Kultur spielen Frauen eine zentrale...

LEBENSLAUF

LEBENSLAUF Name                                     Johnastine Pantra    Geburtsdatum                        28 September 1987        Geburtsort                            Shuhagpur, Sherpur, Bangladesch Familienstand                        Ledig, Priester     Staatsangehörigkeit               Bangladeschi, Garo        Schulausbildung         ...

Berufung auf Deutch

  Familie hintergrund Mein Name ist Johnastine Pantra. Ich wurde am 28. September 1987 in Bangladesch geboren, im Dorf Sohagpur, das zur Pfarrei Joljholia und zur Diözese Mymensingh gehört und im Norden des Landes liegt. Mein Vater hieß Peter Nafak und meine Mutter Jorina Jacinta Pantra. Leider sind beide im August 2023 verstorben. Ich bin in einer Großfamilie aufgewachsen und habe fünf Schwestern und vier Brüder. Alle meine Schwestern sind verheiratet, und einer meiner älteren Brüder ist noch unverheiratet. Zwei meiner Schwestern sind Hausfrauen. Eine von ihnen hat ihren Ehemann verloren. Eine weitere Schwester arbeitet bei Gazi Industries, eine ist Krankenschwester und die älteste ist Kosmetikerin. Einer meiner Brüder arbeitet in der Industrie, ein anderer lebt mit seiner eigenen Familie. Ich gehöre zur indigenen Volksgruppe der Garo in Bangladesch, die ein matriarchales System pflegt. In unserer Kultur spielen Frauen eine zentrale Rolle in der Familie, und die Kinder übe...

Bro. Lukas OMI

 Zielona Göra befindet sich 110 Kilometer südwestlich von Posen, etwa 140 Kilometer nordwestlich von Breslau und 85 Kilometer nordöstlich von Cottbus. Die Grenze zu Deutschland ist rund 55 Kilometer entfernt. Ich bin am 25. August 1987 in Swiebodzin (Schwiebus) geboren. An dic Kindheit kann ich mich nicht viel erinnern. Ich war ein ruhiges, sehr schüchternes Kind. Ich habe die Kinderkrippe danach den Kindergarten besucht. Mit 7 Jahren bin ich in die Grundschule gegangen. 6 Jahre Grundschule, dann 3 Jahre Gymnasium und danach 3 Jahre allgemeinbildendes Lyzeum. Gleich nach der Erstkommunion wollte ich Messdiener werden. Meine Mutter hat mich davor gewarnt, dass man gewissenhaft dienen und auch sich ganz der Sache widmen muss. Was auch dazu gehört, auch manchmal früher als die anderen aufstehen. Das war für mich kein Problem, weil ich als Kind schon um 6 Uhr längst wach war. Jetzt muss ich natürlich etwas Schlaf nachholen. Mein Lieblingsspiel war die Messe zu halten. So habe ich oft g...

Hünfeld, Oblate kloster

 Klostergebäude 1896-1899 Bau des Bonifatiusklosters, des Mutterhauses der deutschen Oblatenprovinz ("Hünfelder Oblaten"), Sitz der Provinzverwaltung, Philosophisch-Theologische Hochschule, Brüdernoviziat 1911 Verlängerung der beiden Seltenflügel 1914-1919 teilweise Reserve-Lazarett น. 1939/40 Vertreibung der Oblaten durch Nazis und Nutzung als Adolf-Hitler- Schule sowie später wieder als Reserve-Lazarett 1941 1945 Rückkehr der Oblaten nach Hünfeld und Wiedereinzug in das Bonifatiuskloster im September 1946 Umzug der Provinzleitung nach Bingen, dann nach Mainz 1957 Einweihung der weiter ausgebauten Brüderschule, die 1950 erstmals eröffnet wurde, mit Ausbildungsmöglichkeiten in verschiedenen qualifizierten Berufen (seit 1970 nur noch für Schreiner und Köche); 1958 Einrichtung eines Missionsmuseums (von 1970 an Vitrinen im Unteren Kreuzgang) 1967 Verlegung des Brüdernoviziats nach Maria Engelport 1968 Zusammenschluss der Ordenshochschule Hünfeld mit der Theologischen Hochschule...

P.Friedrich OMI

 "Wir werden aus ihnen keine Märtyrer machen, sondern Verbrecher" (Parteistrategie der NSDAP vom 1.5.1937 zur Behandlung standhafter Katholiken) Zum Gedenken an P. Friedrich Lorenz OMI * geb. am 10.06.1897 in Klein Freden, Krs. Alfeld, Diözese Hildesheim Erste Gelübde: 15.08.1920 in Maria Engelport Ewige Gelübde: 25.07.1923 in Hünfeld Priesterweihe: 06.07.1924 in Hünfeld durch Bischof Joseph Damian Schmitt von Fulda + hingerichtet am 13.11.1944 in Halle/Saale als Opfer seines priesterlichen Berufes

P. Friedrich Lorenz OMI

 Mein Testament + Es geschehe der hl. Wille Gottes! Er wollte, daß ich nicht länger als 48 Jahre leben, nicht länger als 20 Jahre Priester sein sollte. Ich empfehle meine Seele der Barmherzigkeit, Güte und Liebe Gottes. Meinen Leib übergebe ich der Erde, von der er genommen ist. Blut ist geflossen am Kreuze, Blut fließt auf unseren Altären als Erneuerung des Kreuzesopfers. Mit diesem Blute vereinige ich mein Tröpflein Blut zur Anbetung, Ehre und Verherrlichung Gottes, dem ich gedient habe, zum Danke für alle Gnaden und Wohltaten, die ich empfangen habe, besonders die Gnade der Geburt, der hl. Taufe, der 1. hl. Kommunion, der Oblation und der fhl. Priesterweihe; zur Sühne für meine Sünden und die Sünden der ganzen Welt, besonders für jene, die ich nicht verhindert, oder an denen ich gar schuldig bin; zur Bitte um Gnade für mich und alle, die mir lieb und teuer sind. Ich sterbe als kath. Priester und als Oblate der Unbefleckten Jungfrau Maria im Namen des Vaters und des Sohnes und de...