Bro. Lukas OMI

 Zielona Göra befindet sich 110 Kilometer südwestlich von Posen, etwa 140 Kilometer nordwestlich von Breslau und 85 Kilometer nordöstlich von Cottbus. Die Grenze zu Deutschland ist rund 55 Kilometer entfernt.


Ich bin am 25. August 1987 in Swiebodzin (Schwiebus) geboren. An dic Kindheit kann ich mich nicht viel erinnern. Ich war ein ruhiges, sehr schüchternes Kind. Ich habe die Kinderkrippe danach den Kindergarten besucht. Mit 7 Jahren bin ich in die Grundschule gegangen. 6 Jahre Grundschule, dann 3 Jahre Gymnasium und danach 3 Jahre allgemeinbildendes Lyzeum.


Gleich nach der Erstkommunion wollte ich Messdiener werden. Meine Mutter hat mich davor gewarnt, dass man gewissenhaft dienen und auch sich ganz der Sache widmen muss. Was auch dazu gehört, auch manchmal früher als die anderen aufstehen. Das war für mich kein Problem, weil ich als Kind schon um 6 Uhr längst wach war. Jetzt muss ich natürlich etwas Schlaf nachholen. Mein Lieblingsspiel war die Messe zu halten. So habe ich oft gespielt. Die Eltern mussten Predigt hören und natürlich auch die Kommunion empfangen.


Ich war ein ganz normales Kind, wie die anderen. Als Kind habe ich ohne Ende geredet, deswegen bin ich jetzt eher wortkarg als gesprächig.


Ich habe nicht Fußball gespielt, mein Lieblingssport war Fahrradfahren und Schwimmen. In der Schulzeit habe ich an vielen Schwimmwettbewerben teilgenommen. Ich habe auch den Kurs für Rettungsschwimmer gemacht. Ich war auch beim Fahrradverein in Grünberg. Es war normal, dass ich sonntags über 100 km mit dem Fahrrad gefahren bin. Das hat mir richtig Spaß gemacht. Und das war die wahre Ablenkung für mich.


In meiner Pfarrei waren oft die Oblaten zu Exerzitien oder mit den Missionskalendern zu sehen und so habe ich die Gemeinschaft kennengelernt. Ich habe mich sehr für die Mission interessiert und mit der Zeit, habe ich erfahren, dass die Oblaten die Niederlassungen auch in DE haben. Das war schon was für mich. Weil ich Deutsch gelernt habe, habe ich daran gedacht, wenn ich ins Kloster eintrete, möchte ich in den deutschsprachigen Ländern arbeiten.


Kurz vor dem Abitur habe ich mich entschieden ins Kloster zu gehen. Ich habe Kontakt mit dem Pater aufgenommen, der für die Kandidaten zuständig war. Der hat mir viele Bücher über Missionen, Gemeinschaft Oblatenheiligen geschickt und er hat mich auch ein paar Mal zu Hause besucht. Interessant ist, wie ich die Oblaten gefunden habe. Ich habe gewusst, dass ich als Ordensmann

leben will... aber welche Gemeinschaft? Ich habe im Internet gegoogelt und als erste Webseite waren die Franziskaner... Das war auch interessant Marienorden, auch missionarisch ich wollte zu Exerzitien zu ihnen fahren, Berufungsexerzitien für Jungs machen. Aber dann lese ich dass man für die zahlen muss und dazu Die Reisekosten... na ja.. und was, wenn es mir nicht gefallen wird? Als zweite Position war die Oblatenwebseite. Ich habe die durchgelesen... auch marianischer Orden, auch missionarisch und was mich besonders angelockt hat... Ordensgewand mit Oblatenkreuz. Das zweite war. dass die Exerzitien kostenlos waren und nicht weit weg von meinem Zuhause (60km) in Obra, wo sich unser Scholastikat befindet. Das war schon was für mich. Ich habe mir gedacht, wenn es nichts für mich ist, dann kann ich früher abreisen und noch meinen Onkel besuchen, der 7 km von Obra gewohnt hat. Ich bin dorthin gefahren, mit 2 Kollegen aus meiner Schulklasse. Da habe ich auch den Tadeusz Wdowczyk kennengelernt und die anderen, die mit mir später im Kurs waren.


2006 habe ich mein Vornoviziat begonnen, das übrigens 2 Wochen gedauert hat. Dann haben wir noch 2 Wochen bis zum Noviziat gehabt. Am 1. September 2006 bin ich Richtung Heiligkreuz in der Nähe von Kielce gefahren. Am 7. September habe ich mein Noviziat angefangen. Am 8. September habe ich meine ersten Gelübde abgelegt und ich habe 2 Wochen Urlaub zu Hause gemacht, danach habe ich mein Studium in Obra begonnen. Ich wollte weiterhin nach Deutschland und nach 3 Jahren Studium hat unser damaliger Provinzial erlaubt, dass ich mein Studium unterbrechen und ein Jahr Praktikum im Deutschland machen darf. Ich habe den Deutschkurs in Wien gemacht und 3 Tage vor meiner Abreise nach Hünfeld ist der Unfall passiert. Die Welt ist auf den Kopf für mich gestellt. Alles verloren, wie kann ich weiter leben. Was wird mit mir und ich habe Fragen ohne Ende gehabt. Schon nach der Krankenhausgeschichte, als ich zum ersten Mal auf Reha war, hat mich der Provinzial P. Klosterkamp besucht und gefragt, ob ich mein Studium in DE weitermachen will. Aber diese Frage war zu früh gestellt. Ich war zu schwach,


noch nicht ganz selbstständig und ich habe dieses Angebot abgelehnt.


2012 Mit 2 Jahren Verspätung bin ich nach Hünfeld gekommen. Ich habe im


Jügendbüro Praktikum gemacht und nebenbei habe ich die Bücher, die damals


unten im St. Elisabeth Haus gewesen sind, in eine spezielle Bibliotkeksoftware eingetragen. Die Zeit in Hünfeld war auch mit der Rehageschichte verbunden. Bruder 2015, 2016 ewige Gelübde.


Im Januar 2019? bin ich wieder nach Hünfeld gekommen.

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